Sehr geehrter Herr Wimmers!

Sehr geehrter Herr Bode!

 Für die Zusage zum Gespräch mit dem GEW Vorstand und Personalräten  bedanke ich mich.

Gerne würden wir die nachfolgenden Themenbereiche mit Ihnen erörtern.

Es sind Handlungsfelder, in denen nach unserem Eindruck die Stadt in eigener Zuständigkeit, ohne Mehraufwendungen tätig werden könnte.

Aus unserer Praxiserfahrung heraus haben wir den Eindruck, dass die Stadt in diesen Feldern noch nicht das zur Unterstützung und Förderung von Kindern und Jugendlichen aus den verfügbaren Ressourcen herausholt, was bei besserer Aufstellung möglich wäre.

 

- Trennung von Jugendhilfe und Schule in zwei Verwaltungsbereichen
Es  existieren Bruchstellen, die die Arbeit behindern. Themen die systematisch übergreifend bearbeitet werden müssten, z.B. „Kinderarmut“, Verwahrlosung, Ganztagsbetreuung, Hilfen zur Erziehung, Schulsozialarbeit, etc.

- Übergangsmanagement von Schule in den Beruf
In MG existiert eine freiwillige Zusammenarbeit von Schulen, Jugendberufshilfe, Agentur für Arbeit und Schulamt, die sich ausschließlich auf Problemabgänger bezieht. Es gibt kein systematisches Management für diesen Bereich, das z.B. in Klasse 8/9 beginnt und alle Jugendlichen erfasst. Begleit- und Hilfsangebote können so weder systematisch genutzt noch entwickelt werden

- Förderung ausländischer Kinder und Jugendlicher
Hier liegt seit Jahren eine Studie für MG vor, die die Probleme von Jugendlichen mit Migrationshintergrund beschreibt, aus der weder im Einzelnen noch strukturell bis jetzt Schlussfolgerungen gezogen wurden.

- Effizienz von Verwaltungsstrukturen

Postwege, Gebäudeunterhaltung und –management, Schulreinigung, etc. sind nach dem Eindruck vieler Kundiger weder rational noch effektiv in MG organisiert.

 

Mit freundlichem Gruß